Holz Investment

UPM-Kymmene OyJ

UPM-Kymmene OyjUPM-Kymmene Oyj ist ein finnisches Unternehmen, das Papier, Zellstoff und Holzprodukte herstellt. Es entstand 1996 durch einen Zusammenschluss der Unternehmen Kymmene Oy (1872), Repola Oy (1990) und Yhtyneet Paperitehtaat (1920).

Produktion

UPM zählt zu den weltweit führenden Forst- und Papierkonzernen. Der Firmensitz ist Helsinki, Finnland. Die Geschäftstätigkeit des international tätigen Unternehmens konzentriert sich auf Magazin- und Zeitungsdruckpapiere, Fein- und Spezialpapiere, Veredelungs- und Holzprodukte. Ab Dezember 2008 wurde die Struktur des Unternehmens auf die drei Sparten „Energie and Pulp“ (Zellstoff, Wasserkraft, Energie), „Paper“ (Papier) und „Engineered Materials“ (Sperrholz, Etikettenmaterialien, Holz-Kunststoff-Verbundmaterialien wie Wood-Plastic-Composites und Radio Frequency Identification, RFID) reduziert.

Die UPM Gruppe betreibt Fabriken in 15 Ländern und ihre wichtigsten Märkte sind Europa und Nordamerika. Im Jahr 2007 erzielte UPM mit zirka 26.350 Beschäftigten einen Umsatz von 10 Milliarden Euro. Die Aktien von UPM werden an den Wertpapierbörsen von Helsinki und New York notiert.

Die Produktionsstätten des Unternehmens in Deutschland und das österreichische Werk Steyrermühl wurden mit der ehemaligen Augsburger Papierfabrik Haindl übernommen. Weitere Standorte in Deutschland von UPM-Kymmene sind Dörpen im Emsland (Nordland Papier) und Schwedt/Oder.

Konflikte

UPM-Kymmene gerät neben weitere finnischen Unternehmen immer wieder in die Schlagzeilen, da sie als Großkunde des finnischen Staatswaldes Holz aus Wäldern beziehen, die von manchen Umweltschutz-Gruppen als Urwälder eingestuft wurden. Die Holzverarbeitung dieses Materials führte immer wieder zur Problemen mit den ansässigen Völkern (Sami).

Stammdaten:

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