Holz Investment

Glossar

Auf dieser Seite werden die wichtigsten Begriffe im Investmentbereich erklärt.

Ausübung

Eine Ausübung wird durchgeführt, wenn der Käufer eines Calls die Lieferung des Basiswerts oder der Käufer eines Puts die Abnahme des Basiswerts verlangt. Nur Käufer von Optionsscheinen und Optionen haben das Anrecht auf Ausübung. Verkäufer (Stillhalter) nehmen dagegen eine passive Rolle ein.

Call

Der Käufer eines Call (Kaufoption) erwirbt ein Recht, nicht jedoch die Pflicht, während der Laufzeit (amerikanische Option) bzw. am Ende der Laufzeit (europäische Option) den Basiswert zu vorab festgelegten Konditionen zu kaufen.

Emission

Eine Emission nennt man die Markt-Veröffentlichung von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Zertifikaten.

Emittent

Der Emittent beschreibt den Herausgeber von Wertpapieren. Bei Zertifikaten und Aktien sind dies im Normalfall Unternehmen, bei Anleihen kann dies auch eine öffentliche Körperschaft, der Staat oder eine andere Institution sein.

Fälligkeit

Die Fälligkeit ist das letztmögliche Datum, zu dem ein Call (Optionsschein) ausgeübt werden kann. Der letzmögliche Handelstag ist oftmals wenige Tage davor, danach ist nur noch der Handel direkt mit dem Herausgeber (Emittent) möglich.

ISIN

Die ISIN ist ein englischer Begriff für International Securities Identification Number. Sie ist eine zwölfstellige eindeutige Kennnummer.

Währungssicherung

Die Währungssicherung ist eine Maßnahme, die eine Investition wie eine Zertifikat außerhalb des eigenen Währungsraums von der Entwicklung des Wechselkurses unabhängig macht. Anleger oder Emittenten schließen hierzu Devisentermingeschäfte ab. Währungsverluste, aber auch Währungsgewinne werden damit ausgeschlossen.

WKN

WKN steht für Wertpapier-Kennnummer. Mit der sechsstelligen WKN wurde in Deutschland in der Vergangenheit jedes an der Börse gehandelte Wertpapier eindeutig erfasst. Im Rahmen der Internationalisierung wurde die WKN 2003 succesive auf die zwölfstellige ISIN umgestellt.

Zertifikat

Ein Zertifikat ist eine Inhaberschuldverschreibung, deren Rückzahlungsmodalitäten im Börsenzulassungs- und Verkaufsprospekt vom Emittent dargestellt werden muss. Zertifikate werden von Banken emittiert und vorwiegend an Privatkunden verkauft; sie sind daher klassische Retail-Produkte. Mit Zertifikaten wird dem Privatanleger ermöglicht in schwer zugängliche Anlagen – wie etwa Rohstoffe – zu investieren. Der Handel findet vor allem außerbörslich statt.